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Nicole Bundhooa  °  Tel.: +43 699 172 333 77  °  E-Mail: info@friss-was-gscheits.dog

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Tierische Futterkomponenten BARF

 

Muskelfleisch

Macht mit 50% den größten Anteil des Beutetieres aus. Muskelfleisch liefert dem Hund bzw. der Katze

hochwertiges Protein, wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Bei einem gesunden Tier sollte der Fettgehalt

vom Muskelfleisch immer zwischen 15 - 25% liegen, da die Tiere ihren Energiebedarf in erster Linie über

Fett abdecken. Wenn das Fleisch zu mager ist, werden Proteine zur Energieversorgung herangezogen, was

auf Dauer die Leber und die Nieren schädigen kann. Um eine abwechslungsreiche Fütterung zu gestalten,

sollte man Fleisch von 2 – 3 Tierarten füttern.

 

Andere Bezeichnungen für Muskelfleisch sind unter anderem Kopffleisch, Stichfleisch, Kronfleisch oder Zwerchfell

und Saumfleisch. Außerdem werden die Zunge und Geflügelmägen ebenfalls zum Muskelfleisch gerechnet.

 

Folgende Tierarten kann man füttern: Rind, Geflügel, Lamm, Ziege, Pferd, Wild, Kaninchen und viele andere,

die am Markt erhältlich sind. Gekocht kann man auch Schweinefleisch verfüttern.

 

Fisch

Fisch liefert hochwertiges Protein und ist reich an Omega-3-Fettsäuren, Vitamin A und D. Eine Tagesration Muskelfleisch kann pro Woche durch Fisch ersetzt werden. Grundsätzlich kann man alle Fische füttern, die rohen Gräten stellen in der Regel kein Problem für dein Tier dar. Zur Rohfütterung eignen sich vor allem Dorsch, Lachs, Forelle, Barsch, Aal, Makrele, Seehecht, Scholle und Heilbutt. Man sollte aber auf die Herkunft achten wegen möglicher Schwermetallbelastungen. Außerdem enthalten einige Fischsorten das Enzym Thiaminase, das Vitamin B1 zerstört. Bei der Fütterung von viel thiaminasereichem Fisch, wie z.B. Thunfisch, Zander, Seelachs, Hering, Karpfen, Kabeljau und Flunder kann es zu einem Vitamin-B-Mangel kommen. Durch Erhitzen wird Thiaminase aber zerstört.

 

Pansen / Blättermagen

Viele Vierbeiner mögen Pansen oder Blättermagen, die Vormägen von Wiederkäuern, sehr gerne. Diese Tatsache ist wahrscheinlich auch dem einzigartigen, penetranten Geruch geschuldet.

 

20% des tierischen Anteils sollte der Anteil an Pansen/Blättermagen beim Hund ausmachen.

 

Katzen wird normalerweise kein Pansen/Blättermagen gefüttert, wenn sie diesen jedoch mögen und vertragen, kann man 5% des tierischen Anteils füttern.

 

Die Eiweißqualität ist zwar nicht optimal, aber sie haben ein ausgeglichenes Calcium/Phosphor-Verhältnis und wenn man den Pansen ungewaschen, also „grün“ füttert, liefert er überdies auch noch vorverdaute Futterreste.

 

Aufpassen muss man bei Allergikern! Da die Schlachttiere oft mit Getreide gefüttert werden, und sich Reste davon im Pansen und Blättermagen befinden, sollte man entweder gewaschenen Pansen / Blättermagen füttern oder von Weidetieren, die kein Kraftfutter bekommen.

 

Pansen / Blättermagen kann man vom Rind, Lamm oder von der Ziege füttern, ist aber nicht zwingend nötig. Der Anteil kann durch Muskelfleisch ersetzt werden.

 

Innereien

Innereien sind für unsere Tiere die wichtigsten Vitamin- und Mineralstofflieferanten. Dazu gehören Leber, Niere, Milz, Lunge und Herz und es werden 15% vom tierischen Anteil Innereien beim Hund und 10% bei der Katze verfüttert.

 

Das Herz zählt eigentlich zum Muskelfleisch, da man es aber nicht in größeren Mengen füttern soll, wird es zu den Innereien dazugerechnet.

Man sollte die Innereien nie ersatzlos streichen, ansonsten bekommt dein Tier nicht alle Nährstoffe, die es braucht und leidet früher oder später an einer Unterversorgung. Zuviel davon ist auch nicht gut, es kann schnell zu Durchfall kommen. Deshalb sollte die wöchentliche Innereien-Menge auf mindestens 3 Tage aufgeteilt werden. 

 

Die Innereien-Aufteilung sollte wie folgt aussehen:

30 - 40% Leber und zu gleichen Teilen Niere, Milz, Lunge und Herz.

 

Wenn man keine Milz bekommt, sollte man mehr Niere einsetzen. Milz kann man außerdem auch durch Blut ersetzen: pro 1 kg Futter / 50ml Blut.

 

Leber

Ist das größte innere Organ und besonders reich an Vitamin A und B, Kupfer, Mangan und Phosphor.

 

Niere

Liefert sehr viel Magnesium, Natrium und Selen.

 

Milz

Ist reich an Eisen, Jod und Kalium.

 

Lunge

Ist nicht sehr nährstoffreich, aber liefert viel Taurin und ist sehr mager – gut geeignet für übergewichtige Tiere oder solche, die ständig Hunger haben.

 

Herz

Ist reich Eisen, Natrium, Jod, Selen, Vitamin D und E.

 

Rohe, fleischige Knochen – RFK

Rohe, fleischige Knochen bestehen zu 50% aus Knochen und zu 50% aus Fleisch und sollten 15% des tierischen Anteils ausmachen (20%, wenn man Getreide füttert). Sie sind sehr wichtige Mineralstofflieferanten, hauptsächlich liefern sie Calcium, Phosphor, Natrium, Kalium und Magnesium. 

Wenn man keine Knochen füttern kann oder will, weil das Tier diese nicht verträgt, schnell Knochenkot bekommt oder weil man Angst hat vor Verletzungen hat, darf man diese nicht ersatzlos streichen, denn dann ist die Calciumversorgung nicht sichergestellt.

RFK kann man entweder durch Knochenmehl, Calciumcitrat, Eierschalenpulver oder Algenkalk ersetzen, wobei Knochenmehl die beste Alternative ist, da es neben Calcium noch andere Nährstoffe liefert. Den Fleischanteil der ersetzten RFK zum Muskelfleisch dazurechnen. Die anderen Ersatzmittel liefern im Gegensatz dazu nur Calcium. Eierschalenpulver, dass hauptsächlich aus Calciumphosphat besteht, ist für eine dauerhafte Gabe nicht geeignet, da es die Magensäure hemmt.

Damit kein Knochenkot entsteht, muss man die wöchentliche RFK-Menge auf mindestens 3 Tage aufteilen. Man sollte eine Mischung aus weichen und härteren Knochen füttern. Wenn man nur weiche Knochen füttern will, muss man den RFK-Anteil im Futter auf 20 - 25% erhöhen, da diese in der Regel einen niedrigeren Calcium-Gehalt haben.

 

Weiche Knochen

° Huhn: Karkassen, Hals, Flügel, Schenkel, Füße

° Pute, Ente, Gans: Karkassen, Hals

° Kaninchen: Kopf, Karkassen

 

Härtere Knochen

° Rind, Pferd: Brustbein, Sandknochen, Rippen, Schulter, Nackenknochen 

° Lamm, Ziege: Rippen, Brustbein, Hals

° Kalb: Brustbein, Rippen

° Wild: Rippen, Rehhälse

 

NUR ROHE KNOCHEN FÜTTERN!

Niemals erhitzte Knochen füttern wegen Splitterungsgefahr! Vermeiden sollte man auch Markknochen, tragende Knochen und Röhrenknochen.

 

Fett

Bei der BARF-Fütterung muss man auf den richtigen Fettgehalt des Futters achten, der bei einem gesunden Hund immer zwischen 15% und 25% liegen soll. Tierisches Fett wird von Hunden und Katzen vor allem zur Energiegewinnung benötigt. Wenn zu wenig Fett und Kohlenhydrate in der Nahrung vorhanden sind, müssen die Tiere die Energie vor allem aus Protein gewinnen, was auf die Dauer die Leber und die Nieren belastet. Wenn das Muskelfleisch sehr mager ist, muss man zusätzlich Fett hinzufügen.

 

Für die Katze ist der Fettanteil bei der Rohfütterung noch wichtiger als beim Hund, da sie die lebensnotwendige Arachidonsäure nicht selbst herstellen kann und diese durch das Fett in der Nahrung zugeführt werden muss.

 

Am besten geeignet ist vor allem Fett vom Rind, Pferd, Lamm oder Ziege. Aber auch Schweine-, Gänse-, Butterschmalz und Butter kann man füttern.

 

Eine hervorragende Alternative ist auch das Kokosöl. Es besteht, wie viele tierische Fette auch, großteils aus gesättigten, mittelkettigen Fettsäuren, welche leicht verdaulich sind. Deshalb eignet sich Kokosöl vor allem bei Tieren, die andere Fette nicht sehr gut vertragen.

 

Eier

Eier sind eine super Ergänzung in der BARF-Fütterung. Sie sind sehr gut verdaulich, nährstoffreich und liefern sehr viel Vitamin D und hochwertiges Protein. Bei der Fütterung scheiden sich jedoch die Geister. Viele sagen man kann ganze Eier roh füttern, wiederum andere raten davon ab. Das Problem besteht darin, dass das Eiklar Avidin enthält, Eigelb enthält Biotin. Bei großen Mengen Eiklar kann Avidin Biotin binden und die Aufnahme davon verhindern. Da in einem Ei jedoch sehr viel Biotin vorhanden ist, sollte die Fütterung eines ganzen rohen Eis hin und wieder kein Problem verursachen. Man kann aber auch das Eiklar kochen, denn dadurch wird das Avidin zerstört. Das Eigelb sollte jedoch nicht gekocht werden, da das Biotin durch den Kochprozess ebenfalls zerstört wird. Je nach Körpergröße des Hundes kann man 1 – 3 Eier pro Woche füttern. Katzen können 1 Ei pro Woche bekommen. 

 

Tierische Futterkomponenten BARF

 

Muskelfleisch

Macht mit 50% den größten Anteil des Beutetieres aus. Muskelfleisch liefert dem

Hund bzw. der Katze hochwertiges Protein, wichtige Mineralstoffe und Vitamine.

Bei einem gesunden Tier sollte der Fettgehalt vom Muskelfleisch immer zwischen

15 - 25% liegen, da die Tiere ihren Energiebedarf in erster Linie über Fett abdecken.

Wenn das Fleisch zu mager ist, werden Proteine zur Energieversorgung herangezogen,

was auf Dauer die Leber und die Nieren schädigen kann. Um eine abwechslungsreiche

Fütterung zu gestalten, sollte man Fleisch von 2 – 3 Tierarten füttern.

 

Andere Bezeichnungen für Muskelfleisch sind unter anderem Kopffleisch, Stichfleisch,

Kronfleisch oder Zwerchfell und Saumfleisch. Außerdem werden die Zunge und

Geflügelmägen ebenfalls zum Muskelfleisch gerechnet.

 

Folgende Tierarten kann man füttern: Rind, Geflügel, Lamm, Ziege, Pferd, Wild, Kaninchen und viele andere, die am Markt erhältlich sind. Gekocht kann man auch Schweinefleisch verfüttern.

 

Fisch

Fisch liefert hochwertiges Protein und ist reich an Omega-3-Fettsäuren, Vitamin A und D. Eine Tagesration Muskelfleisch kann pro Woche durch Fisch ersetzt werden. Grundsätzlich kann man alle Fische füttern, die rohen Gräten stellen in der Regel kein Problem für dein Tier dar. Zur Rohfütterung eignen sich vor allem Dorsch, Lachs, Forelle, Barsch, Aal, Makrele, Seehecht, Scholle und Heilbutt. Man sollte aber auf die Herkunft achten wegen möglicher Schwermetallbelastungen. Außerdem enthalten einige Fischsorten das Enzym Thiaminase, das Vitamin B1 zerstört. Bei der Fütterung von viel thiaminasereichem Fisch, wie z.B. Thunfisch, Zander, Seelachs, Hering, Karpfen, Kabeljau und Flunder kann es zu einem Vitamin-B-Mangel kommen. Durch Erhitzen wird Thiaminase aber zerstört.

 

Pansen / Blättermagen

Viele Vierbeiner mögen Pansen oder Blättermagen, die Vormägen von Wiederkäuern, sehr gerne. Diese Tatsache ist wahrscheinlich auch dem einzigartigen, penetranten Geruch geschuldet.

 

20% des tierischen Anteils sollte der Anteil an Pansen/Blättermagen beim Hund ausmachen.

 

Katzen wird normalerweise kein Pansen/Blättermagen gefüttert, wenn sie diesen jedoch mögen und vertragen, kann man 5% des tierischen Anteils füttern.

 

Die Eiweißqualität ist zwar nicht optimal, aber sie haben ein ausgeglichenes Calcium/Phosphor-Verhältnis und wenn man den Pansen ungewaschen, also „grün“ füttert, liefert er überdies auch noch vorverdaute Futterreste.

 

Aufpassen muss man bei Allergikern! Da die Schlachttiere oft mit Getreide gefüttert werden, und sich Reste davon im Pansen und Blättermagen befinden, sollte man entweder gewaschenen Pansen / Blättermagen füttern oder von Weidetieren, die kein Kraftfutter bekommen.

 

Pansen / Blättermagen kann man vom Rind, Lamm oder von der Ziege füttern, ist aber nicht zwingend nötig. Der Anteil kann durch Muskelfleisch ersetzt werden.

 

Innereien

Innereien sind für unsere Tiere die wichtigsten Vitamin- und Mineralstofflieferanten. Dazu gehören Leber, Niere, Milz, Lunge und Herz und es werden 15% vom tierischen Anteil Innereien beim Hund und 10% bei der Katze verfüttert.

 

Das Herz zählt eigentlich zum Muskelfleisch, da man es aber nicht in größeren Mengen füttern soll, wird es zu den Innereien dazugerechnet.

Man sollte die Innereien nie ersatzlos streichen, ansonsten bekommt dein Tier nicht alle Nährstoffe, die es braucht und leidet früher oder später an einer Unterversorgung. Zuviel davon ist auch nicht gut, es kann schnell zu Durchfall kommen. Deshalb sollte die wöchentliche Innereien-Menge auf mindestens 3 Tage aufgeteilt werden. 

 

Die Innereien-Aufteilung sollte wie folgt aussehen:

30 - 40% Leber und zu gleichen Teilen Niere, Milz, Lunge und Herz.

 

Wenn man keine Milz bekommt, sollte man mehr Niere einsetzen. Milz kann man außerdem auch durch Blut ersetzen: pro 1 kg Futter / 50ml Blut.

 

Leber

Ist das größte innere Organ und besonders reich an Vitamin A und B, Kupfer, Mangan und Phosphor.

 

Niere

Liefert sehr viel Magnesium, Natrium und Selen.

 

Milz

Ist reich an Eisen, Jod und Kalium.

 

Lunge

Ist nicht sehr nährstoffreich, aber liefert viel Taurin und ist sehr mager – gut geeignet für übergewichtige Tiere oder solche, die ständig Hunger haben.

 

Herz

Ist reich Eisen, Natrium, Jod, Selen, Vitamin D und E.

 

Rohe, fleischige Knochen – RFK

Rohe, fleischige Knochen bestehen zu 50% aus Knochen und zu 50% aus Fleisch und sollten 15% des tierischen Anteils ausmachen (20%, wenn man Getreide füttert). Sie sind sehr wichtige Mineralstofflieferanten, hauptsächlich liefern sie Calcium, Phosphor, Natrium, Kalium und Magnesium. 

Wenn man keine Knochen füttern kann oder will, weil das Tier diese nicht verträgt, schnell Knochenkot bekommt oder weil man Angst hat vor Verletzungen hat, darf man diese nicht ersatzlos streichen, denn dann ist die Calciumversorgung nicht sichergestellt.

RFK kann man entweder durch Knochenmehl, Calciumcitrat, Eierschalenpulver oder Algenkalk ersetzen, wobei Knochenmehl die beste Alternative ist, da es neben Calcium noch andere Nährstoffe liefert. Den Fleischanteil der ersetzten RFK zum Muskelfleisch dazurechnen. Die anderen Ersatzmittel liefern im Gegensatz dazu nur Calcium. Eierschalenpulver, dass hauptsächlich aus Calciumphosphat besteht, ist für eine dauerhafte Gabe nicht geeignet, da es die Magensäure hemmt.

Damit kein Knochenkot entsteht, muss man die wöchentliche RFK-Menge auf mindestens 3 Tage aufteilen. Man sollte eine Mischung aus weichen und härteren Knochen füttern. Wenn man nur weiche Knochen füttern will, muss man den RFK-Anteil im Futter auf 20 - 25% erhöhen, da diese in der Regel einen niedrigeren Calcium-Gehalt haben.

 

Weiche Knochen

° Huhn: Karkassen, Hals, Flügel, Schenkel, Füße

° Pute, Ente, Gans: Karkassen, Hals

° Kaninchen: Kopf, Karkassen

 

Härtere Knochen

° Rind, Pferd: Brustbein, Sandknochen, Rippen, Schulter, Nackenknochen 

° Lamm, Ziege: Rippen, Brustbein, Hals

° Kalb: Brustbein, Rippen

° Wild: Rippen, Rehhälse

 

NUR ROHE KNOCHEN FÜTTERN!

Niemals erhitzte Knochen füttern wegen Splitterungsgefahr! Vermeiden sollte man auch Markknochen, tragende Knochen und Röhrenknochen.

 

Fett

Bei der BARF-Fütterung muss man auf den richtigen Fettgehalt des Futters achten, der bei einem gesunden Hund immer zwischen 15% und 25% liegen soll. Tierisches Fett wird von Hunden und Katzen vor allem zur Energiegewinnung benötigt. Wenn zu wenig Fett und Kohlenhydrate in der Nahrung vorhanden sind, müssen die Tiere die Energie vor allem aus Protein gewinnen, was auf die Dauer die Leber und die Nieren belastet. Wenn das Muskelfleisch sehr mager ist, muss man zusätzlich Fett hinzufügen.

 

Für die Katze ist der Fettanteil bei der Rohfütterung noch wichtiger als beim Hund, da sie die lebensnotwendige Arachidonsäure nicht selbst herstellen kann und diese durch das Fett in der Nahrung zugeführt werden muss.

 

Am besten geeignet ist vor allem Fett vom Rind, Pferd, Lamm oder Ziege. Aber auch Schweine-, Gänse-, Butterschmalz und Butter kann man füttern.

 

Eine hervorragende Alternative ist auch das Kokosöl. Es besteht, wie viele tierische Fette auch, großteils aus gesättigten, mittelkettigen Fettsäuren, welche leicht verdaulich sind. Deshalb eignet sich Kokosöl vor allem bei Tieren, die andere Fette nicht sehr gut vertragen.

 

Eier

Eier sind eine super Ergänzung in der BARF-Fütterung. Sie sind sehr gut verdaulich, nährstoffreich und liefern sehr viel Vitamin D und hochwertiges Protein. Bei der Fütterung scheiden sich jedoch die Geister. Viele sagen man kann ganze Eier roh füttern, wiederum andere raten davon ab. Das Problem besteht darin, dass das Eiklar Avidin enthält, Eigelb enthält Biotin. Bei großen Mengen Eiklar kann Avidin Biotin binden und die Aufnahme davon verhindern. Da in einem Ei jedoch sehr viel Biotin vorhanden ist, sollte die Fütterung eines ganzen rohen Eis hin und wieder kein Problem verursachen. Man kann aber auch das Eiklar kochen, denn dadurch wird das Avidin zerstört. Das Eigelb sollte jedoch nicht gekocht werden, da das Biotin durch den Kochprozess ebenfalls zerstört wird. Je nach Körpergröße des Hundes kann man 1 – 3 Eier pro Woche füttern. Katzen können 1 Ei pro Woche bekommen. 

 

Tierische Futterkomponenten BARF

 

Muskelfleisch

Macht mit 50% den größten Anteil des Beutetieres aus. Muskelfleisch

liefert dem Hund bzw. der Katze hochwertiges Protein, wichtige

Mineralstoffe und Vitamine. Bei einem gesunden Tier sollte der

Fettgehalt vom Muskelfleisch immer zwischen 15 - 25% liegen,

da die Tiere ihren Energiebedarf in erster Linie über Fett abdecken.

Wenn das Fleisch zu mager ist, werden Proteine zur Energieversorgung

herangezogen, was auf Dauer die Leber und die Nieren schädigen kann.

Um eine abwechslungsreiche Fütterung zu gestalten, sollte man Fleisch

von 2 – 3 Tierarten füttern.

 

Andere Bezeichnungen für Muskelfleisch sind unter anderem Kopffleisch, Stichfleisch, Kronfleisch oder Zwerchfell

und Saumfleisch. Außerdem werden die Zunge und Geflügelmägen ebenfalls zum Muskelfleisch gerechnet.

 

Folgende Tierarten kann man füttern: Rind, Geflügel, Lamm, Ziege, Pferd, Wild, Kaninchen und viele andere,

die am Markt erhältlich sind. Gekocht kann man auch Schweinefleisch verfüttern.

 

Fisch

Fisch liefert hochwertiges Protein und ist reich an Omega-3-Fettsäuren, Vitamin A und D. Eine Tagesration Muskelfleisch kann pro Woche durch Fisch ersetzt werden. Grundsätzlich kann man alle Fische füttern, die rohen Gräten stellen in der Regel kein Problem für dein Tier dar. Zur Rohfütterung eignen sich vor allem Dorsch, Lachs, Forelle, Barsch, Aal, Makrele, Seehecht, Scholle und Heilbutt. Man sollte aber auf die Herkunft achten wegen möglicher Schwermetallbelastungen. Außerdem enthalten einige Fischsorten das Enzym Thiaminase, das Vitamin B1 zerstört. Bei der Fütterung von viel thiaminasereichem Fisch, wie z.B. Thunfisch, Zander, Seelachs, Hering, Karpfen, Kabeljau und Flunder kann es zu einem Vitamin-B-Mangel kommen. Durch Erhitzen wird Thiaminase aber zerstört.

 

Pansen / Blättermagen

Viele Vierbeiner mögen Pansen oder Blättermagen, die Vormägen von Wiederkäuern, sehr gerne. Diese Tatsache ist wahrscheinlich auch dem einzigartigen, penetranten Geruch geschuldet.

 

20% des tierischen Anteils sollte der Anteil an Pansen/Blättermagen beim Hund ausmachen.

 

Katzen wird normalerweise kein Pansen/Blättermagen gefüttert, wenn sie diesen jedoch mögen und vertragen, kann man 5% des tierischen Anteils füttern.

 

Die Eiweißqualität ist zwar nicht optimal, aber sie haben ein ausgeglichenes Calcium/Phosphor-Verhältnis und wenn man den Pansen ungewaschen, also „grün“ füttert, liefert er überdies auch noch vorverdaute Futterreste.

 

Aufpassen muss man bei Allergikern! Da die Schlachttiere oft mit Getreide gefüttert werden, und sich Reste davon im Pansen und Blättermagen befinden, sollte man entweder gewaschenen Pansen / Blättermagen füttern oder von Weidetieren, die kein Kraftfutter bekommen.

 

Pansen / Blättermagen kann man vom Rind, Lamm oder von der Ziege füttern, ist aber nicht zwingend nötig. Der Anteil kann durch Muskelfleisch ersetzt werden.

 

Innereien

Innereien sind für unsere Tiere die wichtigsten Vitamin- und Mineralstofflieferanten. Dazu gehören Leber, Niere, Milz, Lunge und Herz und es werden 15% vom tierischen Anteil Innereien beim Hund und 10% bei der Katze verfüttert.

 

Das Herz zählt eigentlich zum Muskelfleisch, da man es aber nicht in größeren Mengen füttern soll, wird es zu den Innereien dazugerechnet.

Man sollte die Innereien nie ersatzlos streichen, ansonsten bekommt dein Tier nicht alle Nährstoffe, die es braucht und leidet früher oder später an einer Unterversorgung. Zuviel davon ist auch nicht gut, es kann schnell zu Durchfall kommen. Deshalb sollte die wöchentliche Innereien-Menge auf mindestens 3 Tage aufgeteilt werden. 

 

Die Innereien-Aufteilung sollte wie folgt aussehen:

30 - 40% Leber und zu gleichen Teilen Niere, Milz, Lunge und Herz.

 

Wenn man keine Milz bekommt, sollte man mehr Niere einsetzen. Milz kann man außerdem auch durch Blut ersetzen: pro 1 kg Futter / 50ml Blut.

 

Leber

Ist das größte innere Organ und besonders reich an Vitamin A und B, Kupfer, Mangan und Phosphor.

 

Niere

Liefert sehr viel Magnesium, Natrium und Selen.

 

Milz

Ist reich an Eisen, Jod und Kalium.

 

Lunge

Ist nicht sehr nährstoffreich, aber liefert viel Taurin und ist sehr mager – gut geeignet für übergewichtige Tiere oder solche, die ständig Hunger haben.

 

Herz

Ist reich Eisen, Natrium, Jod, Selen, Vitamin D und E.

 

Rohe, fleischige Knochen – RFK

Rohe, fleischige Knochen bestehen zu 50% aus Knochen und zu 50% aus Fleisch und sollten 15% des tierischen Anteils ausmachen (20%, wenn man Getreide füttert). Sie sind sehr wichtige Mineralstofflieferanten, hauptsächlich liefern sie Calcium, Phosphor, Natrium, Kalium und Magnesium. 

Wenn man keine Knochen füttern kann oder will, weil das Tier diese nicht verträgt, schnell Knochenkot bekommt oder weil man Angst hat vor Verletzungen hat, darf man diese nicht ersatzlos streichen, denn dann ist die Calciumversorgung nicht sichergestellt.

RFK kann man entweder durch Knochenmehl, Calciumcitrat, Eierschalenpulver oder Algenkalk ersetzen, wobei Knochenmehl die beste Alternative ist, da es neben Calcium noch andere Nährstoffe liefert. Den Fleischanteil der ersetzten RFK zum Muskelfleisch dazurechnen. Die anderen Ersatzmittel liefern im Gegensatz dazu nur Calcium. Eierschalenpulver, dass hauptsächlich aus Calciumphosphat besteht, ist für eine dauerhafte Gabe nicht geeignet, da es die Magensäure hemmt.

Damit kein Knochenkot entsteht, muss man die wöchentliche RFK-Menge auf mindestens 3 Tage aufteilen. Man sollte eine Mischung aus weichen und härteren Knochen füttern. Wenn man nur weiche Knochen füttern will, muss man den RFK-Anteil im Futter auf 20 - 25% erhöhen, da diese in der Regel einen niedrigeren Calcium-Gehalt haben.

 

Weiche Knochen

° Huhn: Karkassen, Hals, Flügel, Schenkel, Füße

° Pute, Ente, Gans: Karkassen, Hals

° Kaninchen: Kopf, Karkassen

 

Härtere Knochen

° Rind, Pferd: Brustbein, Sandknochen, Rippen, Schulter, Nackenknochen 

° Lamm, Ziege: Rippen, Brustbein, Hals

° Kalb: Brustbein, Rippen

° Wild: Rippen, Rehhälse

 

NUR ROHE KNOCHEN FÜTTERN!

Niemals erhitzte Knochen füttern wegen Splitterungsgefahr! Vermeiden sollte man auch Markknochen, tragende Knochen und Röhrenknochen.

 

Fett

Bei der BARF-Fütterung muss man auf den richtigen Fettgehalt des Futters achten, der bei einem gesunden Hund immer zwischen 15% und 25% liegen soll. Tierisches Fett wird von Hunden und Katzen vor allem zur Energiegewinnung benötigt. Wenn zu wenig Fett und Kohlenhydrate in der Nahrung vorhanden sind, müssen die Tiere die Energie vor allem aus Protein gewinnen, was auf die Dauer die Leber und die Nieren belastet. Wenn das Muskelfleisch sehr mager ist, muss man zusätzlich Fett hinzufügen.

 

Für die Katze ist der Fettanteil bei der Rohfütterung noch wichtiger als beim Hund, da sie die lebensnotwendige Arachidonsäure nicht selbst herstellen kann und diese durch das Fett in der Nahrung zugeführt werden muss.

 

Am besten geeignet ist vor allem Fett vom Rind, Pferd, Lamm oder Ziege. Aber auch Schweine-, Gänse-, Butterschmalz und Butter kann man füttern.

 

Eine hervorragende Alternative ist auch das Kokosöl. Es besteht, wie viele tierische Fette auch, großteils aus gesättigten, mittelkettigen Fettsäuren, welche leicht verdaulich sind. Deshalb eignet sich Kokosöl vor allem bei Tieren, die andere Fette nicht sehr gut vertragen.

 

Eier

Eier sind eine super Ergänzung in der BARF-Fütterung. Sie sind sehr gut verdaulich, nährstoffreich und liefern sehr viel Vitamin D und hochwertiges Protein. Bei der Fütterung scheiden sich jedoch die Geister. Viele sagen man kann ganze Eier roh füttern, wiederum andere raten davon ab. Das Problem besteht darin, dass das Eiklar Avidin enthält, Eigelb enthält Biotin. Bei großen Mengen Eiklar kann Avidin Biotin binden und die Aufnahme davon verhindern. Da in einem Ei jedoch sehr viel Biotin vorhanden ist, sollte die Fütterung eines ganzen rohen Eis hin und wieder kein Problem verursachen. Man kann aber auch das Eiklar kochen, denn dadurch wird das Avidin zerstört. Das Eigelb sollte jedoch nicht gekocht werden, da das Biotin durch den Kochprozess ebenfalls zerstört wird. Je nach Körpergröße des Hundes kann man 1 – 3 Eier pro Woche füttern. Katzen können 1 Ei pro Woche bekommen. 

 

Tierische Futterkomponenten BARF

 

Muskelfleisch

Macht mit 50% den größten

Anteil des Beutetieres aus.

Muskelfleisch liefert dem Hund

bzw. der Katze hochwertiges Protein,

wichtige Mineralstoffe und Vitamine.

Bei einem gesunden Tier sollte der Fettgehalt vom Muskelfleisch immer zwischen 15 - 25% liegen, da die Tiere ihren Energiebedarf in erster Linie über

Fett abdecken. Wenn das Fleisch zu mager ist, werden Proteine zur Energieversorgung herangezogen, was auf Dauer die Leber und die Nieren schädigen kann. Um eine abwechslungsreiche Fütterung zu gestalten, sollte man Fleisch von 2 – 3 Tierarten füttern.

 

Andere Bezeichnungen für Muskelfleisch sind unter anderem Kopffleisch, Stichfleisch, Kronfleisch oder Zwerchfell

und Saumfleisch. Außerdem werden die Zunge und Geflügelmägen ebenfalls zum Muskelfleisch gerechnet.

 

Folgende Tierarten kann man füttern: Rind, Geflügel, Lamm, Ziege, Pferd, Wild, Kaninchen und viele andere,

die am Markt erhältlich sind. Gekocht kann man auch Schweinefleisch verfüttern.

 

Fisch

Fisch liefert hochwertiges Protein und ist reich an Omega-3-Fettsäuren, Vitamin A und D. Eine Tagesration Muskelfleisch kann pro Woche durch Fisch ersetzt werden. Grundsätzlich kann man alle Fische füttern, die rohen Gräten stellen in der Regel kein Problem für dein Tier dar. Zur Rohfütterung eignen sich vor allem Dorsch, Lachs, Forelle, Barsch, Aal, Makrele, Seehecht, Scholle und Heilbutt. Man sollte aber auf die Herkunft achten wegen möglicher Schwermetallbelastungen. Außerdem enthalten einige Fischsorten das Enzym Thiaminase, das Vitamin B1 zerstört. Bei der Fütterung von viel thiaminasereichem Fisch, wie z.B. Thunfisch, Zander, Seelachs, Hering, Karpfen, Kabeljau und Flunder kann es zu einem Vitamin-B-Mangel kommen. Durch Erhitzen wird Thiaminase aber zerstört.

 

Pansen / Blättermagen

Viele Vierbeiner mögen Pansen oder Blättermagen, die Vormägen von Wiederkäuern, sehr gerne. Diese Tatsache ist wahrscheinlich auch dem einzigartigen, penetranten Geruch geschuldet.

 

20% des tierischen Anteils sollte der Anteil an Pansen/Blättermagen beim Hund ausmachen.

 

Katzen wird normalerweise kein Pansen/Blättermagen gefüttert, wenn sie diesen jedoch mögen und vertragen, kann man 5% des tierischen Anteils füttern.

 

Die Eiweißqualität ist zwar nicht optimal, aber sie haben ein ausgeglichenes Calcium/Phosphor-Verhältnis und wenn man den Pansen ungewaschen, also „grün“ füttert, liefert er überdies auch noch vorverdaute Futterreste.

 

Aufpassen muss man bei Allergikern! Da die Schlachttiere oft mit Getreide gefüttert werden, und sich Reste davon im Pansen und Blättermagen befinden, sollte man entweder gewaschenen Pansen / Blättermagen füttern oder von Weidetieren, die kein Kraftfutter bekommen.

 

Pansen / Blättermagen kann man vom Rind, Lamm oder von der Ziege füttern, ist aber nicht zwingend nötig. Der Anteil kann durch Muskelfleisch ersetzt werden.

 

Innereien

Innereien sind für unsere Tiere die wichtigsten Vitamin- und Mineralstofflieferanten. Dazu gehören Leber, Niere, Milz, Lunge und Herz und es werden 15% vom tierischen Anteil Innereien beim Hund und 10% bei der Katze verfüttert.

 

Das Herz zählt eigentlich zum Muskelfleisch, da man es aber nicht in größeren Mengen füttern soll, wird es zu den Innereien dazugerechnet.

Man sollte die Innereien nie ersatzlos streichen, ansonsten bekommt dein Tier nicht alle Nährstoffe, die es braucht und leidet früher oder später an einer Unterversorgung. Zuviel davon ist auch nicht gut, es kann schnell zu Durchfall kommen. Deshalb sollte die wöchentliche Innereien-Menge auf mindestens 3 Tage aufgeteilt werden. 

 

Die Innereien-Aufteilung sollte wie folgt aussehen:

30 - 40% Leber und zu gleichen Teilen Niere, Milz, Lunge und Herz.

 

Wenn man keine Milz bekommt, sollte man mehr Niere einsetzen. Milz kann man außerdem auch durch Blut ersetzen: pro 1 kg Futter / 50ml Blut.

 

Leber

Ist das größte innere Organ und besonders reich an Vitamin A und B, Kupfer, Mangan und Phosphor.

 

Niere

Liefert sehr viel Magnesium, Natrium und Selen.

 

Milz

Ist reich an Eisen, Jod und Kalium.

 

Lunge

Ist nicht sehr nährstoffreich, aber liefert viel Taurin und ist sehr mager – gut geeignet für übergewichtige Tiere oder solche, die ständig Hunger haben.

 

Herz

Ist reich Eisen, Natrium, Jod, Selen, Vitamin D und E.

 

Rohe, fleischige Knochen – RFK

Rohe, fleischige Knochen bestehen zu 50% aus Knochen und zu 50% aus Fleisch und sollten 15% des tierischen Anteils ausmachen (20%, wenn man Getreide füttert). Sie sind sehr wichtige Mineralstofflieferanten, hauptsächlich liefern sie Calcium, Phosphor, Natrium, Kalium und Magnesium. 

Wenn man keine Knochen füttern kann oder will, weil das Tier diese nicht verträgt, schnell Knochenkot bekommt oder weil man Angst hat vor Verletzungen hat, darf man diese nicht ersatzlos streichen, denn dann ist die Calciumversorgung nicht sichergestellt.

RFK kann man entweder durch Knochenmehl, Calciumcitrat, Eierschalenpulver oder Algenkalk ersetzen, wobei Knochenmehl die beste Alternative ist, da es neben Calcium noch andere Nährstoffe liefert. Den Fleischanteil der ersetzten RFK zum Muskelfleisch dazurechnen. Die anderen Ersatzmittel liefern im Gegensatz dazu nur Calcium. Eierschalenpulver, dass hauptsächlich aus Calciumphosphat besteht, ist für eine dauerhafte Gabe nicht geeignet, da es die Magensäure hemmt.

Damit kein Knochenkot entsteht, muss man die wöchentliche RFK-Menge auf mindestens 3 Tage aufteilen. Man sollte eine Mischung aus weichen und härteren Knochen füttern. Wenn man nur weiche Knochen füttern will, muss man den RFK-Anteil im Futter auf 20 - 25% erhöhen, da diese in der Regel einen niedrigeren Calcium-Gehalt haben.

 

Weiche Knochen

° Huhn: Karkassen, Hals, Flügel, Schenkel, Füße

° Pute, Ente, Gans: Karkassen, Hals

° Kaninchen: Kopf, Karkassen

 

Härtere Knochen

° Rind, Pferd: Brustbein, Sandknochen, Rippen, Schulter, Nackenknochen 

° Lamm, Ziege: Rippen, Brustbein, Hals

° Kalb: Brustbein, Rippen

° Wild: Rippen, Rehhälse

 

NUR ROHE KNOCHEN FÜTTERN!

Niemals erhitzte Knochen füttern wegen Splitterungsgefahr! Vermeiden sollte man auch Markknochen, tragende Knochen und Röhrenknochen.

 

Fett

Bei der BARF-Fütterung muss man auf den richtigen Fettgehalt des Futters achten, der bei einem gesunden Hund immer zwischen 15% und 25% liegen soll. Tierisches Fett wird von Hunden und Katzen vor allem zur Energiegewinnung benötigt. Wenn zu wenig Fett und Kohlenhydrate in der Nahrung vorhanden sind, müssen die Tiere die Energie vor allem aus Protein gewinnen, was auf die Dauer die Leber und die Nieren belastet. Wenn das Muskelfleisch sehr mager ist, muss man zusätzlich Fett hinzufügen.

 

Für die Katze ist der Fettanteil bei der Rohfütterung noch wichtiger als beim Hund, da sie die lebensnotwendige Arachidonsäure nicht selbst herstellen kann und diese durch das Fett in der Nahrung zugeführt werden muss.

 

Am besten geeignet ist vor allem Fett vom Rind, Pferd, Lamm oder Ziege. Aber auch Schweine-, Gänse-, Butterschmalz und Butter kann man füttern.

 

Eine hervorragende Alternative ist auch das Kokosöl. Es besteht, wie viele tierische Fette auch, großteils aus gesättigten, mittelkettigen Fettsäuren, welche leicht verdaulich sind. Deshalb eignet sich Kokosöl vor allem bei Tieren, die andere Fette nicht sehr gut vertragen.

 

Eier

Eier sind eine super Ergänzung in der BARF-Fütterung. Sie sind sehr gut verdaulich, nährstoffreich und liefern sehr viel Vitamin D und hochwertiges Protein. Bei der Fütterung scheiden sich jedoch die Geister. Viele sagen man kann ganze Eier roh füttern, wiederum andere raten davon ab. Das Problem besteht darin, dass das Eiklar Avidin enthält, Eigelb enthält Biotin. Bei großen Mengen Eiklar kann Avidin Biotin binden und die Aufnahme davon verhindern. Da in einem Ei jedoch sehr viel Biotin vorhanden ist, sollte die Fütterung eines ganzen rohen Eis hin und wieder kein Problem verursachen. Man kann aber auch das Eiklar kochen, denn dadurch wird das Avidin zerstört. Das Eigelb sollte jedoch nicht gekocht werden, da das Biotin durch den Kochprozess ebenfalls zerstört wird. Je nach Körpergröße des Hundes kann man 1 – 3 Eier pro Woche füttern. Katzen können 1 Ei pro Woche bekommen.