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Nicole Bundhooa  °  Tel.: +43 699 172 333 77  °  E-Mail: info@friss-was-gscheits.dog

Die häufigsten Fütterungsfehler bei BARF
 

Gekochte Knochen

NIEMALS gekochte Knochen füttern! Das kann für dein Tier lebensgefährlich werden, da die Knochen splittern können!

Knochen müssen immer roh gefüttert werden. Man sollte auch sehr harte Knochen wir Röhrenknochen, Ochsenschwanz

und Markknochen meiden, da die Verletzungsgefahr sehr hoch ist und die Zähne beschädigt werden können.

 

Rohes Schweinefleisch

Fleisch vom Wildschwein und auch vom Hausschwein kann den lebensgefährlichen Aujeszky-Virus enthalten, der für Hund

und Katze in jedem Fall tödlich ist. Deshalb nie rohes Schweinefleisch füttern.

Durch Kochen des Fleisches wird der Virus zerstört.

 

Auftauen in der Vakuum-Verpackung

Wenn du Fleisch auftaust, dann bitte nicht in der Vakuumverpackung. Entweder die Verpackung anstechen oder das Fleisch

zum Auftauen in eine Schüssel geben! Unter Luftabschluss kann sich das Bakterium Clostridium botulinum bilden,

dessen Ausscheidungen giftig und somit lebensgefährlich sind.

 

Beutetier-Aufteilung vernachlässigen

Wenn man sich nicht an das Beutetierprinzip hält, wird dein Tier früher oder später Mangelerscheinungen zeigen. Der tierische Anteil soll zwischen 70% und 80% liegen und wiederum in 50% Muskelfleisch, 20% Pansen, 15% Innereien und 15% Fleischknochen aufgeteilt sein. Dieses Verhältnis soll eingehalten werden, dann ist auch eine richtige Versorgung mit den nötigen Mineralstoffen und Vitaminen sichergestellt.

 

Einseitige Fütterung

Sorge für Abwechslung im Napf. Mit einer Auswahl von 2-3 Beutetieren ist die Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen gesichert.

 

Energiearme Fütterung

Die Ration soll immer zwischen 15% und 25% Fett enthalten. Fett ist der Nummer 1 Energielieferant für dein Tier. Manche Hunde vertragen auch Kohlehydrate gut, für die Katze kommen diese als Energielieferanten jedoch nicht in Frage. Eiweiß soll nicht als Energiequelle dienen, denn bei der Verstoffwechslung von Eiweiß entstehen Abfallprodukte, die langfristig Leber und Nieren schädigen können.

 

Schilddrüsengewebe

Kehlköpfe und Kopffleisch-Mischungen sollen nicht gefüttert werden, da die darin enthaltenen Schilddrüsenhormone die Schilddrüse und ihre Funktion beeinflussen und den Hormonhaushalt stören können und man dadurch eine Schilddrüsenüberfunktion provozieren kann.

 

Oxalsäurehaltige Lebensmittel

Gemüse und Getreide, die sehr oxalsäurehaltig sind, nur in geringen Mengen füttern – z. B. Spinat, Mangold, Rharbarber, Rote Rüben, Amaranth, Kartoffeln

 

Thiaminasereiche Fische

Fische wie Karpfen, Hering, Flunder, Kabeljau, Seelachs, Zander, Wels und Thunfisch sind sehr thiaminasehaltig. Thiaminase zerstört das Vitamin-B1 und ruft dadurch einen Vitamin-B-Mangel hervor. Entweder man füttert diese Fische zusammen mit Bierhefe, um den Verlust wieder auszugleichen oder man erhitzt den Fisch. Thiaminase wird durch Erhitzen zerstört und ist vor allem in den Innereien der oben genannten Fischarten zu finden.

 

Überdosierung von Zusätzen

Weniger ist oft mehr! Mit Zusätzen sparsam umgehen! Seealgen, Lebertran, Kräutermixe, Kalziumpräparate und Öle können sehr schnell überdosiert werden, was zu einer Überversorgung führen oder einen sekundären Nährstoffmangel verursachen kann. Wenn man sich an die Beutetieraufteilung hält, benötigt man nur sehr wenige Zusätze wie Seealgen, Lebertran (falls kein Fisch gefüttert wird), Öl und für die Katze Taurin.

 

Faserstoffe

Viele Hunde und Katzen mögen kein Obst oder Gemüse. Bitte nicht einfach weglassen, da den Tieren sonst die Faserstoffe fehlen. Diese sind wichtig für die Darmperistaltik und dienen als Nahrung für das Mikrobiom im Darm. Wenn du ein Tier zu Hause hast, das Obst oder Gemüse verweigert, kannst du es entweder durch Flohsamenschalen ersetzen oder du fütterst verschiedene Futterkräuter. Kokosraspeln und Nüsse / Samen sind auch gute Faserstofflieferanten und Quellen für sekundäre Pflanzenstoffe.

 

Öle

Da man als BARFER hauptsächlich Fleisch aus Massentierhaltung füttert und bei diesem Fleisch der Anteil an entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren viel höher ist, muss man Öle einsetzen, um das Fettsäurenprofil zu verbessern. Daher bitte nur Öle verwenden, die Omega-3-fettsäurenlastig sind, wie z. B. Fischöl, Lachsöl, Leinöl, Chiasamenöl oder Borretschöl. Sehr gut ist auch ein Omega 3-6-9 Öl, das man in jedem BARF-Shop bekommt. Andere Pflanzenöle haben im Hundefutter nichts zu suchen, da die meisten kein geeignetes Omega-3 zu Omega-6-Verhältnis aufweisen. Katzen bitte keine Pflanzenöle füttern. Öle sollten mit Vitamin E, einem Antioxidans, stabilisiert werden. 

 

Die häufigsten Fütterungsfehler bei BARF

 

Gekochte Knochen

NIEMALS gekochte Knochen füttern! Das kann für dein Tier lebensgefährlich werden,

da die Knochen splittern können! Knochen müssen immer roh gefüttert werden. Man sollte

auch sehr harte Knochen wir Röhrenknochen, Ochsenschwanz und Markknochen meiden,

da die Verletzungsgefahr sehr hoch ist und die Zähne beschädigt werden können.

 

Rohes Schweinefleisch

Fleisch vom Wildschwein und auch vom Hausschwein kann den lebensgefährlichen

Aujeszky-Virus enthalten, der für Hund und Katze in jedem Fall tödlich ist. Deshalb

nie rohes Schweinefleisch füttern. Durch Kochen des Fleisches wird der Virus zerstört.

 

Auftauen in der Vakuum-Verpackung

Wenn du Fleisch auftaust, dann bitte nicht in der Vakuumverpackung. Entweder die Verpackung

anstechen oder das Fleisch zum Auftauen in eine Schüssel geben! Unter Luftabschluss kann sich

das Bakterium Clostridium botulinum bilden, dessen Ausscheidungen giftig und somit lebensgefährlich sind.

 

Beutetier-Aufteilung vernachlässigen

Wenn man sich nicht an das Beutetierprinzip hält, wird dein Tier früher oder später Mangelerscheinungen zeigen. Der tierische Anteil soll zwischen 70% und 80% liegen und wiederum in 50% Muskelfleisch, 20% Pansen, 15% Innereien und 15% Fleischknochen aufgeteilt sein. Dieses Verhältnis soll eingehalten werden, dann ist auch eine richtige Versorgung mit den nötigen Mineralstoffen und Vitaminen sichergestellt.

 

Einseitige Fütterung

Sorge für Abwechslung im Napf. Mit einer Auswahl von 2-3 Beutetieren ist die Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen gesichert.

 

Energiearme Fütterung

Die Ration soll immer zwischen 15% und 25% Fett enthalten. Fett ist der Nummer 1 Energielieferant für dein Tier. Manche Hunde vertragen auch Kohlehydrate gut, für die Katze kommen diese als Energielieferanten jedoch nicht in Frage. Eiweiß soll nicht als Energiequelle dienen, denn bei der Verstoffwechslung von Eiweiß entstehen Abfallprodukte, die langfristig Leber und Nieren schädigen können.

 

Schilddrüsengewebe

Kehlköpfe und Kopffleisch-Mischungen sollen nicht gefüttert werden, da die darin enthaltenen Schilddrüsenhormone die Schilddrüse und ihre Funktion beeinflussen und den Hormonhaushalt stören können und man dadurch eine Schilddrüsenüberfunktion provozieren kann.

 

Oxalsäurehaltige Lebensmittel

Gemüse und Getreide, die sehr oxalsäurehaltig sind, nur in geringen Mengen füttern – z. B. Spinat, Mangold, Rharbarber, Rote Rüben, Amaranth, Kartoffeln

 

Thiaminasereiche Fische

Fische wie Karpfen, Hering, Flunder, Kabeljau, Seelachs, Zander, Wels und Thunfisch sind sehr thiaminasehaltig. Thiaminase zerstört das Vitamin-B1 und ruft dadurch einen Vitamin-B-Mangel hervor. Entweder man füttert diese Fische zusammen mit Bierhefe, um den Verlust wieder auszugleichen oder man erhitzt den Fisch. Thiaminase wird durch Erhitzen zerstört und ist vor allem in den Innereien der oben genannten Fischarten zu finden.

 

Überdosierung von Zusätzen

Weniger ist oft mehr! Mit Zusätzen sparsam umgehen! Seealgen, Lebertran, Kräutermixe, Kalziumpräparate und Öle können sehr schnell überdosiert werden, was zu einer Überversorgung führen oder einen sekundären Nährstoffmangel verursachen kann. Wenn man sich an die Beutetieraufteilung hält, benötigt man nur sehr wenige Zusätze wie Seealgen, Lebertran (falls kein Fisch gefüttert wird), Öl und für die Katze Taurin.

 

Faserstoffe

Viele Hunde und Katzen mögen kein Obst oder Gemüse. Bitte nicht einfach weglassen, da den Tieren sonst die Faserstoffe fehlen. Diese sind wichtig für die Darmperistaltik und dienen als Nahrung für das Mikrobiom im Darm. Wenn du ein Tier zu Hause hast, das Obst oder Gemüse verweigert, kannst du es entweder durch Flohsamenschalen ersetzen oder du fütterst verschiedene Futterkräuter. Kokosraspeln und Nüsse / Samen sind auch gute Faserstofflieferanten und Quellen für sekundäre Pflanzenstoffe.

 

Öle

Da man als BARFER hauptsächlich Fleisch aus Massentierhaltung füttert und bei diesem Fleisch der Anteil an entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren viel höher ist, muss man Öle einsetzen, um das Fettsäurenprofil zu verbessern. Daher bitte nur Öle verwenden, die Omega-3-fettsäurenlastig sind, wie z. B. Fischöl, Lachsöl, Leinöl, Chiasamenöl oder Borretschöl. Sehr gut ist auch ein Omega 3-6-9 Öl, das man in jedem BARF-Shop bekommt. Andere Pflanzenöle haben im Hundefutter nichts zu suchen, da die meisten kein geeignetes Omega-3 zu Omega-6-Verhältnis aufweisen. Katzen bitte keine Pflanzenöle füttern. Öle sollten mit Vitamin E, einem Antioxidans, stabilisiert werden. 

 

Die häufigsten Fütterungsfehler bei BARF
 

Gekochte Knochen

NIEMALS gekochte Knochen füttern! Das kann für dein Tier lebensgefährlich werden, da die Knochen splittern können! Knochen müssen immer roh gefüttert werden. Man sollte auch sehr harte Knochen wir Röhrenknochen, Ochsenschwanz und Markknochen meiden, da die Verletzungsgefahr sehr hoch ist und die Zähne beschädigt werden können.

 

Rohes Schweinefleisch

Fleisch vom Wildschwein und auch vom Hausschwein kann den

lebensgefährlichen Aujeszky-Virus enthalten, der für Hund und Katze

in jedem Fall tödlich ist. Deshalb nie rohes Schweinefleisch füttern.

Durch Kochen des Fleisches wird der Virus zerstört.

 

Auftauen in der Vakuum-Verpackung

Wenn du Fleisch auftaust, dann bitte nicht in der Vakuumverpackung. Entweder die Verpackung

anstechen oder das Fleisch zum Auftauen in eine Schüssel geben! Unter Luftabschluss kann sich

das Bakterium Clostridium botulinum bilden, dessen Ausscheidungen giftig und somit lebensgefährlich sind.

 

Beutetier-Aufteilung vernachlässigen

Wenn man sich nicht an das Beutetierprinzip hält, wird dein Tier früher oder später Mangelerscheinungen zeigen. Der tierische Anteil soll zwischen 70% und 80% liegen und wiederum in 50% Muskelfleisch, 20% Pansen, 15% Innereien und 15% Fleischknochen aufgeteilt sein. Dieses Verhältnis soll eingehalten werden, dann ist auch eine richtige Versorgung mit den nötigen Mineralstoffen und Vitaminen sichergestellt.

 

Einseitige Fütterung

Sorge für Abwechslung im Napf. Mit einer Auswahl von 2-3 Beutetieren ist die Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen gesichert.

 

Energiearme Fütterung

Die Ration soll immer zwischen 15% und 25% Fett enthalten. Fett ist der Nummer 1 Energielieferant für dein Tier. Manche Hunde vertragen auch Kohlehydrate gut, für die Katze kommen diese als Energielieferanten jedoch nicht in Frage. Eiweiß soll nicht als Energiequelle dienen, denn bei der Verstoffwechslung von Eiweiß entstehen Abfallprodukte, die langfristig Leber und Nieren schädigen können.

 

Schilddrüsengewebe

Kehlköpfe und Kopffleisch-Mischungen sollen nicht gefüttert werden, da die darin enthaltenen Schilddrüsenhormone die Schilddrüse und ihre Funktion beeinflussen und den Hormonhaushalt stören können und man dadurch eine Schilddrüsenüberfunktion provozieren kann.

 

Oxalsäurehaltige Lebensmittel

Gemüse und Getreide, die sehr oxalsäurehaltig sind, nur in geringen Mengen füttern – z. B. Spinat, Mangold, Rharbarber, Rote Rüben, Amaranth, Kartoffeln

 

Thiaminasereiche Fische

Fische wie Karpfen, Hering, Flunder, Kabeljau, Seelachs, Zander, Wels und Thunfisch sind sehr thiaminasehaltig. Thiaminase zerstört das Vitamin-B1 und ruft dadurch einen Vitamin-B-Mangel hervor. Entweder man füttert diese Fische zusammen mit Bierhefe, um den Verlust wieder auszugleichen oder man erhitzt den Fisch. Thiaminase wird durch Erhitzen zerstört und ist vor allem in den Innereien der oben genannten Fischarten zu finden.

 

Überdosierung von Zusätzen

Weniger ist oft mehr! Mit Zusätzen sparsam umgehen! Seealgen, Lebertran, Kräutermixe, Kalziumpräparate und Öle können sehr schnell überdosiert werden, was zu einer Überversorgung führen oder einen sekundären Nährstoffmangel verursachen kann. Wenn man sich an die Beutetieraufteilung hält, benötigt man nur sehr wenige Zusätze wie Seealgen, Lebertran (falls kein Fisch gefüttert wird), Öl und für die Katze Taurin.

 

Faserstoffe

Viele Hunde und Katzen mögen kein Obst oder Gemüse. Bitte nicht einfach weglassen, da den Tieren sonst die Faserstoffe fehlen. Diese sind wichtig für die Darmperistaltik und dienen als Nahrung für das Mikrobiom im Darm. Wenn du ein Tier zu Hause hast, das Obst oder Gemüse verweigert, kannst du es entweder durch Flohsamenschalen ersetzen oder du fütterst verschiedene Futterkräuter. Kokosraspeln und Nüsse / Samen sind auch gute Faserstofflieferanten und Quellen für sekundäre Pflanzenstoffe.

 

Öle

Da man als BARFER hauptsächlich Fleisch aus Massentierhaltung füttert und bei diesem Fleisch der Anteil an entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren viel höher ist, muss man Öle einsetzen, um das Fettsäurenprofil zu verbessern. Daher bitte nur Öle verwenden, die Omega-3-fettsäurenlastig sind, wie z. B. Fischöl, Lachsöl, Leinöl, Chiasamenöl oder Borretschöl. Sehr gut ist auch ein Omega 3-6-9 Öl, das man in jedem BARF-Shop bekommt. Andere Pflanzenöle haben im Hundefutter nichts zu suchen, da die meisten kein geeignetes Omega-3 zu Omega-6-Verhältnis aufweisen. Katzen bitte keine Pflanzenöle füttern. Öle sollten mit Vitamin E, einem Antioxidans, stabilisiert werden. 

 

Die häufigsten Fütterungsfehler bei BARF


Gekochte Knochen

NIEMALS gekochte Knochen

füttern! Das kann für dein Tier

lebensgefährlich werden, da die

Knochen splittern können!

Knochen müssen immer roh gefüttert

werden. Man sollte auch sehr harte Knochen wir Röhrenknochen, Ochsenschwanz und Markknochen meiden, da die Verletzungsgefahr sehr hoch ist und die Zähne beschädigt werden können.

 

Rohes Schweinefleisch

Fleisch vom Wildschwein und auch vom Hausschwein kann den

lebensgefährlichen Aujeszky-Virus enthalten, der für Hund und Katze

in jedem Fall tödlich ist. Deshalb nie rohes Schweinefleisch füttern.

Durch Kochen des Fleisches wird der Virus zerstört.
 

Auftauen in der Vakuum-Verpackung

Wenn du Fleisch auftaust, dann bitte nicht in der Vakuumverpackung. Entweder die Verpackung

anstechen oder das Fleisch zum Auftauen in eine Schüssel geben! Unter Luftabschluss kann sich

das Bakterium Clostridium botulinum bilden, dessen Ausscheidungen giftig und somit lebensgefährlich sind.

 

Beutetier-Aufteilung vernachlässigen

Wenn man sich nicht an das Beutetierprinzip hält, wird dein Tier früher oder später Mangelerscheinungen zeigen. Der tierische Anteil soll zwischen 70% und 80% liegen und wiederum in 50% Muskelfleisch, 20% Pansen, 15% Innereien und 15% Fleischknochen aufgeteilt sein. Dieses Verhältnis soll eingehalten werden, dann ist auch eine richtige Versorgung mit den nötigen Mineralstoffen und Vitaminen sichergestellt.

 

Einseitige Fütterung

Sorge für Abwechslung im Napf. Mit einer Auswahl von 2-3 Beutetieren ist die Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen gesichert.

 

Energiearme Fütterung

Die Ration soll immer zwischen 15% und 25% Fett enthalten. Fett ist der Nummer 1 Energielieferant für dein Tier. Manche Hunde vertragen auch Kohlehydrate gut, für die Katze kommen diese als Energielieferanten jedoch nicht in Frage. Eiweiß soll nicht als Energiequelle dienen, denn bei der Verstoffwechslung von Eiweiß entstehen Abfallprodukte, die langfristig Leber und Nieren schädigen können.

 

Schilddrüsengewebe

Kehlköpfe und Kopffleisch-Mischungen sollen nicht gefüttert werden, da die darin enthaltenen Schilddrüsenhormone die Schilddrüse und ihre Funktion beeinflussen und den Hormonhaushalt stören können und man dadurch eine Schilddrüsenüberfunktion provozieren kann.

 

Oxalsäurehaltige Lebensmittel

Gemüse und Getreide, die sehr oxalsäurehaltig sind, nur in geringen Mengen füttern – z. B. Spinat, Mangold, Rharbarber, Rote Rüben, Amaranth, Kartoffeln

 

Thiaminasereiche Fische

Fische wie Karpfen, Hering, Flunder, Kabeljau, Seelachs, Zander, Wels und Thunfisch sind sehr thiaminasehaltig. Thiaminase zerstört das Vitamin-B1 und ruft dadurch einen Vitamin-B-Mangel hervor. Entweder man füttert diese Fische zusammen mit Bierhefe, um den Verlust wieder auszugleichen oder man erhitzt den Fisch. Thiaminase wird durch Erhitzen zerstört und ist vor allem in den Innereien der oben genannten Fischarten zu finden.

 

Überdosierung von Zusätzen

Weniger ist oft mehr! Mit Zusätzen sparsam umgehen! Seealgen, Lebertran, Kräutermixe, Kalziumpräparate und Öle können sehr schnell überdosiert werden, was zu einer Überversorgung führen oder einen sekundären Nährstoffmangel verursachen kann. Wenn man sich an die Beutetieraufteilung hält, benötigt man nur sehr wenige Zusätze wie Seealgen, Lebertran (falls kein Fisch gefüttert wird), Öl und für die Katze Taurin.

 

Faserstoffe

Viele Hunde und Katzen mögen kein Obst oder Gemüse. Bitte nicht einfach weglassen, da den Tieren sonst die Faserstoffe fehlen. Diese sind wichtig für die Darmperistaltik und dienen als Nahrung für das Mikrobiom im Darm. Wenn du ein Tier zu Hause hast, das Obst oder Gemüse verweigert, kannst du es entweder durch Flohsamenschalen ersetzen oder du fütterst verschiedene Futterkräuter. Kokosraspeln und Nüsse / Samen sind auch gute Faserstofflieferanten und Quellen für sekundäre Pflanzenstoffe.

 

Öle

Da man als BARFER hauptsächlich Fleisch aus Massentierhaltung füttert und bei diesem Fleisch der Anteil an entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren viel höher ist, muss man Öle einsetzen, um das Fettsäurenprofil zu verbessern. Daher bitte nur Öle verwenden, die Omega-3-fettsäurenlastig sind, wie z. B. Fischöl, Lachsöl, Leinöl, Chiasamenöl oder Borretschöl. Sehr gut ist auch ein Omega 3-6-9 Öl, das man in jedem BARF-Shop bekommt. Andere Pflanzenöle haben im Hundefutter nichts zu suchen, da die meisten kein geeignetes Omega-3 zu Omega-6-Verhältnis aufweisen. Katzen bitte keine Pflanzenöle füttern. Öle sollten mit Vitamin E, einem Antioxidans, stabilisiert werden.

 

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